Unser Hausmeister-Workshop ging dieses Jahr bereits in die zweite Runde. Rund 120 Teilnehmer waren an den beiden Veranstaltungstagen vor Ort, um sich fortzubilden und auszutauschen.

Spannende Vorträge und leckeres Essen

Der Vormittag startete mit einem Vortrag vom Pflanzenschutzexperten Christoph Hoyer zum Thema Unkrautbekämpfung. Er erläuterte den Teilnehmern mit vielen tollen Bildern die verschiedenen Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung auf Kulturland (z. B. Wege, Plätze, Brachflächen und Straßenränder) und auf Nichtkulturland (z. B. Rasen, Gehölzpflanzungen). Hier wurden schnell klar: die optimale Patentlösung gibt es leider nicht und nicht überall ist alles erlaubt!
Nach einer kurzen Kaffeepause folgte dann auch schon der zweite Vortrag von der Fachreferentin Theresa Topoll. Die gelernte Gartenarchitektin gab den Teilnehmern einen Rundumschlag über die Pflegemaßnahmen von Außenanlagen.

Das Eis bricht…

Anfangs noch etwas schüchtern und müde, durchlöcherten die Teilnehmer unsere Referentin spätestens jetzt mit Fragen zu Schnittmaßnahmen und Rasenpflege. Wie werden Stauden, Sträucher und Hecken richtig geschnitten? Worauf ist bei der Rasendüngung und beim Vertikutieren zu achten und welche Pflegefehler kann man dabei machen? Die Referentin gab u. a. einen Über-blick über die einzelnen Schnittarten, zeigte Bodenverbesserungsmaßnahmen für Pflanzflächen auf und gab den Teil-nehmern u. a. wichtige Tipps zum Mul-chen und für den Winterschutz. Gerade die Rasenpflege war ein gro-ßes Thema bei den Hausmeistern, da hier durch ein falsches Düngen oder Wässern viel kaputt gemacht werden kann.

Offene Fragerunde

Gerne hätte an dieser Stelle noch wei-ter diskutiert werden können, doch das Mittagessen wartete bereits. Frau Topoll bot den Teilnehmern dennoch an, auch während der Mittagspause beratend zur Seite zu stehen und offene Fragen zu klären, was von einigen auch in An-spruch genommen wurde.

Rundgang im Grün

Nach einem üppigen und leckeren Mittagsbuffet ging es auch schon weiter im Programm. Nun stand die Besichtigung einer Grünanlage an, um das am Vormittag in der Theorie Gelernte auch gleich in der Praxis zu veranschaulichen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die Anwesenden dazu in drei Gruppen eingeteilt. Das war anfangs gar nicht so einfach, denn einige Teilnehmer hatten sich über den Tag hinweg schon etwas näher kennengelernt und wollten nun unbedingt zusammenbleiben, um sich weiter fachlich austauschen zu können.

Gruppenarbeit

Nachdem schließlich die Grüppchen feststanden, konnte es losgehen: Grup-pe 1 blieb bei unseren Sponsoren, die ihre mitgebrachten Geräte zur Grünpfle-ge vorstellten, welche auch getestet werden durften. Gruppe 2 wurde dazu beauftragt, die Anlage zu erkunden und sich zu überlegen, was es dort wann zu tun gibt und Gruppe 3 bekam von unse-rer Referentin eine Führung durch die Anlage. Im Anschluss daran wurde gemeinsam ein Pflegeplan erarbeitet und die Gruppen durchgetauscht, so dass am Ende jeder von Allem etwas mitnehmen konnte.

Fazit

Nachdem der erste Hausmeister-Workshop letztes Jahr einen etwas holprigen Start hatte, war die diesjährige Veranstaltung ein toller Erfolg. Die Teilnehmer gingen am Ende zufrieden nach Hause und konnten, den Beurteilungsbögen zufolge, vieles für Ihren Arbeitsalltag mitnehmen. Das freut mich natürlich sehr!
Vielleicht sind Sie ja nächstes Jahr auch vor Ort, wenn es heißt: Der Hausmeister Workshop 2018!

Hausmeisterworkshop 2017
In Ulm mit vor Ort: Die Firma Husqvarna mit einigen ihrer Geräte zum An-schauen und Testen. © Larissa Faubel
Hausmeisterworkshop 2017
Thermisch, chemisch oder mechanisch - Christoph Hoyer erklärt die verschiedenen Möglichkeiten der Unkrautbe-kämpfung. © Larissa Faubel
Hausmeisterworkshop 2017
Und auch Referentin Theresa Topoll hatte bei Ihrem Rundgang am Nachmittag einige aufmerksame Zuhörer in der Grünanlage um sich versammelt © Brigitte Wilfling