Mai 2026
Produktneuheiten
Foto (Header): © Stihl
Die nachfolgende Übersicht stellt nützliche Produktneuheiten vor, die Hausmeistern dabei helfen, ihren Arbeitsalltag erheblich zu erleichtern.
Auszug aus:
DER HAUSMEISTER
Praxis – Technik – Sicherheit – Recht
Ausgabe Mai 2026
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INHALTE DES BEITRAGS
Hohe Hecken vom Boden aus schneiden
Heißwasser-Hochdruck mit Bio-Kraftstoffen
Vom Getränkekarton zum Abfallsack
Scheuersaugmaschine für eng verstellte Flächen
Leise und emmissionsarm für urbane Reinigungsarbeiten
Akku-Rasenmäher für hohe Vegetationsdichte
Grüne Technologie für nachhaltige Unkrautkontrolle
Schimmelschutz mit System
Mit seiner Reichweite von vier Metern ermöglicht der Teleskop-Heckenschneider die Pflege hochgewachsener Grünbereiche.
Foto: © Stihl
Hohe Hecken vom Boden aus schneiden
Einen akkubetriebenen Teleskop-Heckenschneider für den professionellen Einsatz in Garten- und Landschaftspflege bietet Stihl mit dem neuen HLA 150 B an. Laut Hersteller lässt sich die Schaftlänge werkzeuglos von 249 bis 330 Zentimeter verstellen, sodass auch höhere Hecken und Gehölze vom Boden aus bearbeitet werden können. Die doppelseitig geschliffenen Messer sollen dabei ein sauberes Schnittbild ermöglichen. Die Messerhubzahl ist in drei Stufen einstellbar und zusätzlich stufenlos über den Gashebel zu regeln, um etwa bei dickeren Zweigen mit geringerer Geschwindigkeit und höherem Drehmoment arbeiten zu können. Ein LED-Display zeigt den gewählten Modus an, der Lithium-Ionen-Akku wird in ein Akkufach im Gehäuse eingesetzt, was für mehr Balance sorgt. Laut Produktmeldung ist das Gerät nach IPX4 auch für den Einsatz bei Regen geeignet und in vielen Fällen ohne Gehörschutz nutzbar.
www.stihl.de
Mittels personalisierter Set-ups lassen sich diese Hochdruckreiniger an verschiedene Reinigungsanforderungen anpassen.
Foto: © Nilfisk
Heißwasser-Hochdruck mit Bio-Kraftstoffen
Das Sortiment an Heißwasser-Hochdruckreinigern wird bei Nilfisk in zwei Reihen gegliedert: „Standard“ und „Advanced“. Beide nutzen eine neue, biokraftstoff-kompatible Brennertechnologie, die wahl-weise mit Diesel oder Biokraftstoffen be-trieben werden kann. Die „Standard“-Modelle arbeiten mit „EcoPower“-Wärmetauschern (laut Hersteller bis zu 92 % Energieeffizienz), die „Advanced“-Geräte mit „EnergyEfficient“-Brennern (bis zu 96 %). Je nach Modell sind wohl Wassertemperaturen bis 90 °C bzw. 150 °C in der Dampfstufe möglich. Durch den hohen Wirkungsgrad sollen Brennstoffverbrauch, Rußablagerungen und Wartungsaufwand sinken, so die Einschätzung des Herstellers. Die Wasserleistung erreicht modellabhängig bis zu 1.100 l/h bei bis zu 220 bar Arbeitsdruck. Die „Advanced“-Reihe verfügt zusätzlich u. a. über Flammüberwachung, Anti-Kalk-System und ein Dosiersystem für Reinigungsmittel.
www.nilfisk.de
Was gestern als Verpackung für Milch oder Saft diente, wird heute zum Abfallsack für den Reinigungsalltag.
Foto: © EGO
Vom Getränkekarton zum Abfallsack
Ein neuer Abfallsack aus der Serie Resource Plus wird laut Pressemeldung vollständig aus zusätzlichen, neu erschlossenen PCR-Quellen gefertigt. Diese Rohstoffe stammen aus verschiedenen Post-Consumer-Strömen und sollen definierte Qualitätsanforderungen erfüllen, um Materialeigenschaften und Verfügbarkeit langfristig zu sichern. Der Sack verfügt über 120 Liter Fassungsvermögen und wird ausschließlich in der Farbe Blau angeboten. Die Produkteigenschaften werden mit robuster Ausführung und Reißfestigkeit für den täglichen Einsatz beschrieben. Durch die erweiterte PCR-Rohstoffbasis soll der Einsatz von Primärrohstoffen verringert und zugleich die Lieferfähigkeit der Abfallsäcke stabilisiert werden. Deiss startete als Jutesack-Fabrik in Hamburg und produziert heute recycelte Müllbeutel für den professionellen Gebrauch.
www.deiss.de
Wendig wie ein Wischmopp, aber mit maschineller Reinigungsleistung.
Foto: © Kärcher
Scheuersaugmaschine für eng verstellte Flächen
Die aufrecht geführte Scheuersaugmaschine K-Mop 46 ist für die Bodenreinigung auf stark verstellten Flächen ausgelegt. Das Kärcher-Gerät verfügt über eine Arbeitsbreite von 46 cm und einen höhenverstellbaren Handgriff, der flexibel an unterschiedliche Körpergrößen angepasst werden kann. Ein zusätzliches Arbeitslicht soll die Reinigung in dunklen Bereichen erleichtern. Frisch- und Schmutzwassertanks (Frischwasser: 4 l) sind entnehmbar, vollständig entleerbar und auszuspülen; das Wasser wandert während der Nutzung vom Frisch- in den Schmutzwassertank, wodurch das Gewicht abnimmt. Ein sprachfreies Bedienkonzept mit Ein-/Ausschalter, Wassermengenregulierung, Eco-Modus und LED-Ring zur Statusanzeige ist integriert. Betrieben wird die Maschine mit 36-V-Akkus einer herstellerspezifischen Akkuplattform; Halterungen für größere Reinigungsmaschinen und Reinigungswagen sind vorgesehen, das Bedienkonzept wurde vorwiegend intuitiv und sprachfrei angelegt.
www.karcher.com
Design, Ergonomie und Frontbürsten-technologie der Park Ranger Serie wurden nun auf 100% Elektroantrieb übertragen.
Foto: © Egholm
Leise und emmissionsarm für urbane Reinigungsarbeiten
Ein vollelektrischer Geräteträger ist bei Egholm für die kommunale Reinigung und Pflege von Außenanlagen vorgesehen. Das kompakte Trägerfahrzeug baut auf der bestehenden Park-Ranger-Baureihe auf und nutzt einen elektrischen Antrieb für lokal emissionsfreien und geräuscharmen Betrieb, etwa in innerstädtischen Bereichen. Für den Ganzjahreseinsatz stehen bis zu 19 Anbaugeräte zur Verfügung, beispielsweise für Kehr-, Grünpflege- und Winterdienstarbeiten. Laut Herstelleraussage übernimmt der Park Ranger 2155e das überarbeitete Design und die angepasste Ergonomie des konventionell angetriebenen Park Ranger 2155, einschließlich neuer Frontbürstentechnologie. Die manuelle Bedienung und der Fahrerarbeitsplatz sind auf einfachen, komfortorientierten Einsatz ausgelegt.
www.egholm.de
Die Schnitthöhe des Raison 3 ist mit einem Griff von 30 bis 95 mm einzustellen.
Foto: © Pellenc
Akku-Rasenmäher für hohe Vegetationsdichte
Mit 60 cm Schnittbreite ist der akkubetrie-bene Rasenmäher Rasion 3 für größere Flächen ausgelegt. In Kombination mit dem hauseigenen Akkumodell ULiB 1500 verspricht der Hersteller dabei eine Arbeitsleistung von bis zu 5.400 m² bzw. was etwa 5 Stunden Einsatzzeit entspricht. Der bürstenlose Motor liefert bis zu 1.600 Watt, optional ist die „Intelligent Cutting Control“ verfügbar: Ein Infrarotsensor misst die Vegetationsdichte und passt die Drehzahl automatisch an. Eine Grasstaubeseitigung befördert angesammelten Grünschnitt durch rückwärtslaufende Messer wieder aus dem Schneidgehäuse. Die Schnitthöhe lässt sich in acht Stufen von 30 bis 95 mm einstellen, sodass sich der Mäher laut Unternehmensaussage an unterschiedliche Rasentypen, Pflegeziele und Einsatzbedingungen anpassen lässt, etwa für tieferen Schnitt auf Zierrasen oder höhere Einstellungen auf trockenen Flächen. Weitere Merkmale sind das vergleichsweise geringe Gewicht, ein Zero-Turn-Fahrwerk für das Manövrieren in engen Bereichen sowie arretierbare Vorderräder für einen stabileren Geradeauslauf auf längeren Bahnen.
www.pellenc.com/de-de/
MIT ULV-Technik soll die Herbizidmenge um ca. 70% reduziert werden können.
Foto: © Mantis ULV-Sprühgeräte GmbH
Grüne Technologie für nachhaltige Unkrautkontrolle
Auf der IPM Essen präsentierte Mantis seine neuesten MANKAR-ULV-Systeme für ein reduziertes Herbizid-Management. Im professionellen Gartenbau, in Baumschulen, im Obst- und Weinbau sowie bei der Pflege von Grünflächen, werden durch eine sogenannte „Ultra-Low-Volume-(ULV)-Technologie“, feine, gleichmäßige Tropfen erzeugt und zielgerichtet ausgebracht. Dadurch lässt sich der Herbizideinsatz nach Unternehmensangaben um bis zu 75 % verringern, was Mittelmenge, potenzielle Rückstände und Betriebskosten senken soll. ULV-Systeme gelten als gut kombinierbar mit Bioherbiziden und eignen sich damit sowohl für konventionelle als auch für alternative Unkrautmanagementmethoden. Vor dem Hintergrund strengerer Umweltauflagen in vielen Ländern werden die Lösungen über ein internationales Partnernetz in mehr als 40 Staaten angeboten, das Beratung, Service und anwendungstechnische Unterstützung vor Ort bereitstellt.
www.mantis-ulv.com
Ein Innendämmsystem, das durch höhere Wandoberflächentemperaturen und Feuchtepufferung das Schimmelrisiko an ungedämmten Außenwänden reduziert.
Foto: © Sto SE & Co. KGaA
Schimmelschutz mit System
Das System „StoReno In Protect M“ ist für Wohnräume mit schimmelgefährdeten, ungedämmten Außenwänden konzipiert. Es besteht aus abgestimmten Putzträgerplatten, mineralischer Spachtelmasse, Kleber und silikatischer Innenbeschichtung, informiert das Unternehmen.
Zentrales Bauteil ist nach Herstellerangaben die diffusionsoffene Platte Sto-Carrier Helio aus Blähglasgranulat mit Vlieskaschierung. Sie soll die Oberflächentemperatur auf der Innenseite der Außenwand erhöhen, sodass weniger Kondensat entsteht. Der Systemaufbau speichert dabei Feuchtigkeit bis in die Kleberschicht zwischen und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab. Eine silikatische Schlussbeschichtung mit hohem pH-Wert hemme dabei das Schimmelwachstum.
Planung und Einbau müssen durch Fachhandwerker erfolgen, das System erlaubt verschiedene Putzstrukturen und farbige Innenbeschichtungen.
www.sto.de/s/
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